L’Entre-Deux
Das Dorf, in dem die Zeit stehen geblieben ist
Fünfunddreißig Minuten Fahrt, eine Ausfahrt bei Pierrefonds, und schon liegt der Berg hinter einem. L’Entre-Deux verdankt seinen Namen seiner genauen Lage zwischen dem Bras de Cilaos und dem Bras de la Plaine.
Lange Zeit durch seine beiden Flüsse abgeschieden und nur über eine einfache Fußgängerbrücke erreichbar, hat das Dorf bewahrt, was der Rest der Insel oft verloren hat: ganze Straßen mit kreolischen Holzhütten, Veranden, geschnitzten Blenden und Gärten voller Blumen.
Man schlendert ohne bestimmtes Ziel durch die Gassen, wirft einen Blick in die Werkstätten der Handwerker: Choca-Flechtwerk, Holzschnitzerei, Schmuck aus Samen, Stickerei; und man isst ein Cari zum Mittagessen in einer Hütte, die zu einem Gasthaus umfunktioniert wurde.
Hier beginnt auch der Aufstieg zum Dimitile, einem ehemaligen Zufluchtsort für entflohene Sklaven, von dessen Gipfel aus man einen atemberaubenden Blick auf den Cirque de Cilaos hat.
Die in einer traditionellen Hütte untergebrachte Touristeninformation bietet Führungen durch das Kulturerbe an: die beste Art, das Gesehene zu verstehen.